Auf dieser Seite veröffentlichen wir Neues rund um das Thema Fälschungen und Wertehilfe. Die einzelnen Berichte findet ihr links im Menü.
Beipackzettel der 1980er bis frühe 1990er haben bis auf die Badezimmerzwerge und Peppy Pingos ein entscheidendes Merkmal bei der BPZ Prüfung, das neben dem Milch/Kakao Schild und der Kinder K entscheidend für die Bewertung sind. Das hat sich nun geändert.
Wir haben als Beispiel hier verschiedene BPZ aus der betreffenden Zeit.
Auf den ersten Blick sehen sie ok aus. Der geübte Sammler erkennt hier sofort, dass das (R) top ist und das führt oft dazu, dass solche Zettel ohne eingehendere Prüfung für echt befunden werden.
Das ist jedoch ein Trugschluss.
Im Zeitalter von Bildbearbeitung, Photoshop und KI ist es nicht ausreichend, nur auf dieses eine Merkmal zu achten.
Die nachfolgenden Fotos zeigen diese BPZ hier vergrößert.
Auf dem Bild rechts ist eine Großaufnahme des Aristocats BPZ zu sehen.
Man sieht das gestochen scharfe R und direkt daneben die verpixelte Schrift einer typischen Fälschung.
Noch besser sieht man es auf diesem Bild.
Der BPZ Micky und seine Freunde zeigt hier wieder ein scharfes R und die jeweils total verpixelten Schriftzüge der Fälschung.
Diese R´s werden per Photoshop in den Zettel eingefügt und erwecken so den Eindruck eines Originals.
FunFact: Auch von den Badezwergen gibt es eine solche Fälschung, obwohl eigentlich bekannt sein sollte, dass dieser BPZ kein sauberes R hat.
Auf diesem Bild ist es besonders gut zu sehen. Pixelige Schrift und Schild. Dazu ein gestochen scharfes R
Bilder und Text (C) Michael Graf 2026